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Hanfei-Zi (*um 280 v. Chr., † 233 v. Chr.) war ein Philosoph des chinesischen Altertums, der mit seinen Schriften als einer der Begründer der Lehre des Legalismus gilt. In seinem Buch, nach ihm „Han Fei Zi“ benannt, werden die Grundlehren des Legalismus in 55 Abschnitten dargelegt. Hanfei-Zi soll ein Schüler des Xunzi gewesen sein. Seine Schrift soll er nach dem erfolglosen Versuch, politischer Berater zu werden, verfasst haben. Als sein Heimatstaat von den Qin angegriffen und erobert wurde, verschleppte man ihn nach Qin, wo er im Gefängnis starb. Hanfei-Zis Philosophie konzentriert auf wie ein Staat oder eine Organisation ordentlich verwaltet bzw. kontrolliert werden kann. Die Methodik des Legalismus kann in 3 Kategorien zusammengefasst werden: Shi (Macht), Shu (Taktik) und Fa (Gesetz)
"Ein guter Herrscher wendet keine Methoden an, die zufällig ein positives Ergebnis zeitigten. Statt dessen folgt er dem Dao, das Gewißheit ist."
"Ein weiser Mann nimmt bei Erkrankung eine geeignete Medizin ein, denn er weiß, dass sie, obwohl bitter, die Krankheit heilt. Ein kluger König hört sich auch einen unbequemen Rat an, denn er weiß, dass er nützlich ist, auch wenn er unangenehm klingt."