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I Ging
Das I Ging, das Buch der Wandlungen, bildet eine der Grundlagen der chinesischen Kultur. Es besteht aus 64 Hexagrammen und Texten. Vorrangig ein Orakelbuch, kann es aber auch als Enzyklopädie und Formelsammlung benutzt werden. Der vielschichtige Text soll die Gegenwart aufzeigen und Hinweise auf die Zukunft geben, die der Mensch zu gestalten hat. Damit versucht das Weisheitsbuch, die gesamte Welt in ihrer Veränderlichkeit und Bewegung zu erfassen. Das I Ging entstand vermutlich während der Früheren Chou-Zeit, dem ersten Drittel des ersten Jahrtausends v. Chr. Teile dürften jedoch noch älter sein.
Das I Ging ist das älteste Buch Chinas. Seit Richard Wilhelms epochaler Übersetzung des chinesischen Originals wird es weltweit gelesen, studiert und befragt.
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